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Luger ME Schreckschusspistole P08 nickel 9mm P.A.K.+ 25 Platzpatronen

 


Die hier angebotene Schreckschuss Replik stellt einen Nachbau der legendären Luger P08 dar. Die Gaspistole stammt aus dem renommierten Gaus Cuno Melcher. Die Funktion der Waffe ist genau die Gleiche wie bei der scharfen P08. Das Magazin wird eingesteckt und die Pistole mittels Kniegelenk durchgeladen. Nun kann der erste Schuss gelöst werden. Durch den Rückstoß wird gleich die nächste Kartusche nachgeladen. So ist ein realistisches halbautomatisches Schießen wie mit dem Original möglich. Das Magazin der Gaspistole nimmt 6 Patronen des Kalibers 9mm P.A.K auf. Zudem verfügt die Signalpistole über einen reinen Single Action Abzug sowie eine manuelle Sicherung. Hier wird die P08 Schreckschusspistole mit vernickeltem Finish angeboten.


 

Technische Daten zur ME P08 Schreckschusspistole

 

 Typ: Gas und Signalpistole
 Kaliber: 9 mm P.A. Platzpatronen
 Magazinkapazität: max. 6 - empfohlen 4 Schuss
 Lauflänge: 105mm
 Gesamtlänge: 220mm
 Gesamtgewicht: 900g
 Sicherung: Abzugssicherung
 Visierung: offen
 Farbe: Vernickelt
 Hersteller: Cuno Melcher

Nützlicher Hinweis: wir empfehlen Ihnen, nur 4 Schuss Messinghülsen-Munition in das Magazin der Luger P08 zu laden, um Ladehemmungen zu vermeiden!

 

Unsere Einschätzung

Die Mechanik der scharfen P08 ist gleichermaßen berühmt wie gefürchtet, was den Test der ME P08 Gaspistole zusätzlich interessant macht. Geliefert wird die Signalpistole inkl. des Abschussbechers und einer Reinigungsbürste in einem schwarzen Kunststoffkoffer. Ob eine Schreckschusspistole den Status einer Sammlerwaffe verdient, entscheidet fast immer der erste Eindruck. Dieser ist bei der ME P08 sehr gut. Der Look der Gaspistole gibt den Charakter des Originals wirklich sehr gut wieder. Zur Verarbeitung muss man etwas detaillierter Stellung nehmen. Die Oberfläche weist keine Grate oder Bearbeitungsspuren auf. Allerdings ist das Finish nicht 100 prozentig eben. Wir würden aber behaupten, dass dies so gewollt ist um den antiken Anschein zu gewährleiten. Denn wir finden, dass das Gesamtkonzept der Beschriftung mit den Beschussstempeln und der Lackqualität eine künstliche Alterung der P08 Gaspistole bewirkt hat. Also die Optik hat uns vollends überzeugt. Die Handhabung entspricht auch sehr gut der des Vorbildes. Kommen wir nun zur Funktion. Jeder der sich für dieses Modell interessiert, hat sich darüber schon informiert. Dabei fallen einem sofort diverse Forenberichte über Störungen auf. Allerdings sollte man nicht gleich die komplette Signalpistole in Frage stellen, da es sich um zwei überschaubare Probleme handelt. Zum einen wäre da das Magazin. Es ist für Sechs Patronen ausgelegt, wobei bei mehr als 4 geladenen Patronen vermehrt Störungen auftreten. Daher unser Hinweis weiter unten. Für Handwerklich nicht vollständig ungeschickte findet sich auch eine Anleitung zur Nachbesserung im Internet. Durch, unter anderem, kleine Schleifarbeiten lässt sich die volle Kapazität von 6 Schuss herstellen. Das zweite Problem, welches Störungen verursacht, lässt sich durch gründliche Säuberung bzw. Pflege des Verschlusses und die Wahl der Munition beheben. Man sollte immer starke Ladungen verwenden, da nur diese genug Kraft haben um das Kniegelenk vollständig zu bewegen. Zusammenfassenden lösen sich so die Probleme in Luft auf.

Schon allein durch die authentische Optik ist die Cuno Melcher ME P08 ein Muss für jeden Sammler. Allerdings ist sie auch, wenn man ein paar Dinge beachtet, zum Schießen geeignet. Für uns ist sie eine tolle Pistole mit viel Geschichte.

 

Informationen zum Original

Viele Menschen denken die Legendäre P08 wäre die erste Pistole ihrer Art. Das ist aber nur teilweise wahr. Der Kniegelenkverschluss kam bereits bei der Borchardt C93 zum Einsatz, allerdings war diese viel zu sperrig und unzuverlässig. Daher entwickelte man die Pistole 1900 im Kaliber 7,65x21mm Luger. Aufgrund des schwachen Kalibers und des immer noch recht anfälligen Aufbaus wurde eine Pistole im neuen Kaliber 9mm Parabellum entwickelt. Diese wurde dann schließlich auf Kaiserlichen Befehl als Ordonnanzwaffe unter dem Namen P08 (Parabellum 08) bei der kaiserlichen Armee eingeführt. Der unterknickende Verschluss war ein echter Sicherheitsgewinn, da selbst bei einer schweren Fehlfunktion das Gesicht des Schützen weniger gefährdet war. Zudem verfügte die Pistole auf Grund der engeren Fertigungstoleranzen gegenüber z.B. dem Browning Verschluss über eine höhere Eigenpräzision. Nachteil der Bauweise war eine erhöhte Schmutzempfindlichkeit gepaart mit einer gewissen Munitionsfühligkeit. Die Luger P-08 war bis 1938 die Standardpistole der deutschen Armee. Erst ab jenem Jahr wurde sie schrittweise durch die P38 ersetzt. Die Mauserwerke fertigten die Pistole noch bis in die späten 80er Jahre. Da sie auch in anderen Ländern unter Lizenz gefertigt wurde, zählt sie bis heute zu einer den am häufigsten gefertigten Kurzwaffen.

Waffenrechtlicher Hinweis: Zum Führen der Waffe außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume oder des befriedeten Eigentums wird eine behördliche Erlaubnis in Form des kleinen Waffenscheins benötigt.

 

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