Softair Pistolen

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Welche Softair Pistole ist die Richtige für mich?

Für Einsteiger oder Gelegenheitsschützen, die ab und zu in ihrem Garten auf Zielschieben oder Dosen schießen wollen, sind Federdruck - oder elektrisch betriebene Softair Pistolen wohl am besten geeignet. Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Auswahl ist so groß, dass für jeden Softairschützen die richtige Pistole dabei ist. Einsteiger Softair Pistolen beginnen hier bei etwa 100 Euro. Hierfür eignen sich überwiegend Softair Pistolen mit einer Mündungsenergie von 1 Joule oder mehr. Zu empfehlen sind in diesem Fall CO2- oder Softair Gas betriebene Softair Pistolen, die als Gas Blow Back sowie als Non Blow Back Pistolen hergestellt werden.

Wie funktionieren Softair Pistolen?

Es gibt 3 Arten von Mechanismen, um mit einer Softair Pistole eine Softair BB zu verschießen. Im Folgenden sollen diese Mechanismen näher erläutert werden.

Federdruckpistolen
Hierbei handelt es sich um die einfachste (simpelste) und gängigste Art von Softair Pistolen. Viele dieser Softair Pistolen gibt es schon für unter 30 Euro. Sie werden gern als preiswerte Einsteigerwaffen gekauft. Die Vorteile einer Softair Federdruckpistole sind, neben dem günstigen Preis, die Zuverlässigkeit.
Die Funktionsweise ist folgende:

Eine Feder wird, durch das Zurückziehen des Schlittens, gespannt und die Softairpistole somit schussbereit gemacht. Nach Betätigen des Abzuges wird die gespannte Feder gelöst und vorgetrieben. Die Luft im Zylinder wird komprimiert und über das"Nozzle" in das HopUP hinter die Softair BB geleitet. Dadurch wird die BB beschleunigt und schlussendlich durch und aus dem Lauf getrieben. Das "Nozzle" ist eine Düse/ Verengung am Ende des Zylinders. Es dichtet das System gegen das Magazin ab und fördert die BB ins HopUp. Das HopUp ist ein Bauteil welches der BB einen Drall verpasst. Ein sich um die eigene Achse drehendes Objekt, fliegt deutlich stabiler und damit weiter. Hier greift der Magnus-Effekt. Der Magnus-Effekt beschreibt Luftströmungen und Auftrieb eines Objekts.

Elektrische Softair Pistolen (AEP)
AEP steht für Automatic Electric Pistol, also Automatische elektrische Pistole. Die Stärke einer Elektrischen Softair Pistole ist ihre Feuergeschwindigkeit. Das Spannen der Mechanik übernimmt ein Motor. Der Motor wird von einem Akku mit Strom versorgt und überträgt sein Drehmoment auf ein Getriebe. Diese Getriebe wird als Gear bezeichnet. In Verbindung mit den oben genannten Teilen (Zylinder, Feder etc.) ergibt das die Gearbox.
Gas- und CO2 betriebene Softair Pistolen
Gas- und CO2 Softair Pistolen nutzen die Expansion von Gasen, um eine Softair BB aus dem Lauf der Pistole zu beschleunigen, wobei die Energie für die Mechanik aus dem komprimierten Gas gewonnen wird. Über ein Ventil wird bei der Betätigung des Abzuges eine bestimmte Menge Gas aus der CO2 Kapsel oder dem Gasmagazin entnommen. Diese Art von Softair Pistolen gibt es als GBB sowie als NBB Varianten. GBB steht hier für Gas Blow Back. Ein Teil des verwendeten Gases wird dazu genutzt, um eine realistische Bewegung des Schlittens einer scharfen Waffe zu simulieren, jedoch mit deutlich weniger Rückstoß. NBB bedeutet Non Blow Back, es erfolgt keine Bewegung.

Vorteil der GBB Softair Pistolen ist, ein oftmals realistisches Schussgefühl. Jedoch steigt dadurch die Verwendete Menge CO2 oder Softairgas, was einen schnelleres Aufbrauchen des Vorrates an Gasen zur Folge hat. Ein weiterer Vorteil von Gas- oder CO2 betriebenen Softairpistolen ist eine konstante Mündungsenergie.