Jagdwaffen

Blaser Jagdwaffen - eine Erfolgsgeschichte

Die deutsche Jagdwaffen GmbH Blaser hat ihren Sitz im Allgäu in der beschaulichen Stadt Isny im Baden Württembergischen. Die Firma Blaser wurde 1977 vom Namensinhaber Horst Blaser gegründet.
Anfänglich handelte es sich bei den Gewehren von Blaser fast ausschließlich um Kipplaufwaffen wie z.B.: Flinten und Büchsen mit Baskülverschlüssen. Im Jahre 1986 übernahm der ehemalige Büchsenmachermeister Gerhard Blenk die Firma und spezialisierte die Produktion besonders auf den Bau von hochwertigen Jagdwaffen, die einen hervorragenden Ruf genießen. Sämtliche Jagdwaffen aus dem Hause Blaser entsprechen sehr hohen Ansprüchen, was sich auch insbesondere in der kunstfertigen Verarbeitung dieser Waffen wiederspiegelt. Im Jahre 1993 stellte Blaser auf der Internationalen Waffenmesse (IWA) in Nürnberg die neuartige Repetierbüchse, das Modell R-93 vor. Diese hervorragende Büchse gibt es für das sportliche Schießen auf 300 Meter Distanz und auch als Standard Einzellader mit der Zusatzbezeichnung "UIT" oder auch in der Version "CISM" als 10 schüssigen Reptierer.

Die Besonderheit der Blaser Jagdbüchse R93 ist ein komplett neu entwickeltes Geradezug-Repertiersystem, welches besonders hohe Sicherheitsmerkmale aufweist. Bei dieser Waffe wird der Kammerstengel gerade nach hinten gezogen. Der Verschlusskopf ist mit einem 360 Grad Verschlussring und 12 Verriegelungswarzen versehen, die beim Abfeuern der Waffe in einem zirkelförmigen Verschlussring um den Lauf der Waffe eingreifen. Auf Grund des besonders einfach gehaltenen Wechsellaufsystems kann bei der Blaser R93 zum Laufwechsel auch zugleich das Kaliber ausgetauscht werden.

Die Firma Blaser hat zudem auch eine besondere Technologie entwickelt, die dem Rost entgegenwirkt. In einem komplexen Fertigungsablauf werden dabei verwendete Stahlsorten mit einer speziellen Blaser-Q Technik behandelt. Bei diesem Fertigungsverfahren werden die Stahloberflächen mit Stickstoffgas behandelt, dass ca. 0,2 mm in den Stahl eindringen kann und somit vor Korrosionsschäden schützt.

Sämtliche Waffen werden auch komplett bei Blaser mit montierten Zielfernrohren von Zeiss, Schmidt & Bender, Leupold oder Swarowski angeboten. Auch hier liegen bei Blaser die Maßstäbe hoch und es werden nur reine Markenoptiken eingesetzt. Zudem können diese Zielfernrohre zusätzlich auf Wunsch auch mit einem Mag-Na-Port Rückstoßdämpfer oder mit einem Rückschlagverminderungssystem im Kolben ausgeliefert werden.

Das Blaser Modell R8 online im shoot-club

Die Blaser Repetierbüchse Modell R8 kam im Jahr 2010 in den Waffenhandel und gilt als das Nachfolgemodell der Büchse R93. Mit diesem wurde die Blaser Produktpalette im Bereich Geradezugrepetierer um ein äußerst belastbares und auf Sicherheit konzipiertes Modell konsequent erweitert. Der Schaft der Blaser R8 wurde nach den neuesten Erkenntnissen in Punkto Ergonomie auf sportliche und jagdliche Anforderungen perfektioniert. Weiterhin wurde bei der Blaser R8 ein neuer Verschluss konstruiert, der durch eine zusätzliche Stützhülse verstärkt wird. Zusätzlich wurden die Kontaktflächen der Verriegelungselemete vergrößert.
Als besonderes charakteristisches Merkmal wird durch zwei Kurvenscheiben das geschlossene Verschlusssystem nach hinten abgestützt. Verschlusskammer der Blaser R8 Büchse kann nur geöffnet werden, wenn sich die Waffe im gespannten Zustand befindet oder der Spannschieber nach vorn gedrückt wird. Im Gegensatz zum Vorgängermodell R93 vereint sich das Magazin der R8 fliesend mit dem Abzugselement. Das bedeutet, dass sich das Magazin mit dem Abzugselement direkt verbindet und beide Gruppen fest miteinander vereinen. Die Abzugseinheit kann nun je nach Bedarf komplett mit ein paar Handgriffen aus Büchse entfernt werden, was das Modell R8 in Punkto unbefugte Benutzung wesentlich sicherer macht.