Schlagstöcke

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Der herkömmliche Schlagstock, auch Gummiknüppel genannt, ist eine einfache Schlagwaffe, die aus relativ weichem Gummi, härteren Karbon oder Holz hergestellt ist. Ein Schlagstock dieser Bauart besitzt in der Regel keine zusätzlichen Funktionen und dient nur als reines Schlagwerkzeug für den Nahkampf und Verteidigungsfall. Der Schlagstock gilt im Allgemeinen als reine Wucht- oder Schlagwaffe, da diese nur an der Oberfläche eines Körpers angewandt wird und keine eindringende Funktion hat. Schlagstöcke werden weltweit bevorzugt von den Polizeikräften und speziellen Sicherheitsorganen eingesetzt. Bei der deutschen Polizei werden aus Sicherheitsgründen fast ausschließlich gummiummantelte Holzkerne eingesetzt, da ein reiner Polykarbon oder Vollgummi Schlagstock einen Federimpuls in den menschlichen Körper überträgt, der zu gefährlichen Verletzungen führen kann.

Schlagstock mit Zusatzfunktion

Bei einem Schlagstock mit zusätzlicher Funktion handelt es sich in der Regel um einen Schlagstock, in dessen Griffstück eine CS-Gas oder Pfefferspraypatrone untergebracht ist. Im Verteidigungsfall kann der Inhalt dieser Patrone über einen Druckknopf am Griffstück freigesetzt werden. Der Sprühstrahl der jeweiligen Substanz tritt dann am Kopf des Schlagstockes aus. Die Reichweite des Sprühstrahls beträgt ca. 3-5 Meter.

Der Teleskopschlagstock

Ein Teleskopschlagstock ist eine Nahverteidigungswaffe mit einer Gesamtlänge von ca. 30 - 60 cm. Eine Besonderheit dieses Schlagstocks ist die teleskopartige Anordnung der einzelnen Schlagelemente. Das bedeutet, dass der Schlagstock sichauseinanderziehen und zusammenschieben lässt. Der Vorteil dieser Waffe ist ihre geringe Verstaugröße von ca. 20 cm. Jedoch kann ein Teleskopschlagstock mit einer einzigen, ruckartigen Armbewegung auf seine volle Länge expandiert werden. Dabei werden die einzelnen Segmente aus dem Griffstück ausgefahren und fixiert. Der Teleskopschlagstock gehört wegen seiner besonderen Eigenschaften in sehr vielen Ländern bereits zur Standardausrüstung der Polizeiorgane oder militärischen Spezialeinheiten. Bei einigen Ausführungen ist am oberstem Teleskopsegment eine Kugel zur Verstärkung der Schlagwirkung angebracht.

Tonfa Schlagstock

Als Tonfa bezeichnet man einen krückenartig geformten Schlagstock, der als eine Art Unterarmholz verwendet wird. Dieser Schlagstock ist seinem Ursprung nach eine asiatische Verteidigungswaffe, der auch im Kampfsport eine besondere Rolle zuteil wird. Um einen Tonfa Schlagstock richtig einzusetzen gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Die bekannteste und praktischste ist die des Unteramholzes. Bei dieser Methode kann man das Tonfa mit einer kurzen Drehbewegung sowohl als Schlagstock oder auch Unterarmschutz und Abwehrwaffe verwenden. Da das Tonfa wie eine Krücke aufgebaut ist, besitzt es ein langes und ein kurzes Ende. Je nachdem an welchem Ende man den Schlagstock greift, kann die Waffe wahlweise als Hammer (langes Ende) oder als Blocker und Schlagstock (kurzes Ende) eingesetzt werden.

Rechtlicher Hinweis zum Führen von Schlagstöcken

Das Führen von Tonfa Schlagstöcken ist in Deutschland Privatpersonen grundsätzlich nach §§ 42 des Waffengesetzes verboten. Ausgenommen von dieser Regelung ist die Verwendung bei Foto-, Film- oder Fernsehaufnahmen, Theateraufführungen, der Transport in einem verschlossenen Behältnis oder das Führen im Rahmen eines berechtigten Interesses.
Das Führen von Teleskopschlagstöcken in der Öffentlichkeit stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Nach dem Waffenrecht handelt es sich bei einem Teleskopschlagstock nicht um einen verbotenen Gegenstand. Er ist allerdings eine Waffe im Sinne des Waffengesetzes. Das Führen in der Öffentlichkeit, bei Versammlungen oder öffentlichen Veranstaltungen ist eine Straftat. Besitz und Erwerb sind für Personen über 18 Jahren frei.